Pilot werden: FAQ

Unser FAQ Bereich soll angehenden Piloten verschiedene Fragen zur Eignung und Ausbildung beantworten.

Wie kann ich beurteilen, ob ich für eine Piloten-Ausbildung geeignet bin?

Wenn Ihre mentalen und motorischen Fähigkeiten recht gut sind, sollte grundsätzlich nichts dagegen sprechen, Pilot zu werden. Halten Sie sich beispielsweise für einen guten und sicheren Autofahrer, könnte das ein positives Indiz dafür sein, auch ein Flugzeug fliegen zu können. Voraussetzung ist natürlich ein allgemein guter Gesundheitszustand, ein stabiles Herz-/Kreislaufsystem, ein gutes Sehvermögen (s.u.) und das Nichtvorhandensein von ernsthaften Stoffwechselstörungen oder von psychischen Erkrankungen. Ein entscheidendes Wort kann jedoch nur der Fliegerarzt sprechen, den Sie vor Beginn der Ausbildung aufsuchen müssen. Am besten aber, Sie buchen bei uns einfach einen Schnupperflug, bei dem Sie auch mal das Steuer in die Hand nehmen dürfen. Dann bekommen Sie leicht ein Gefühl dafür, ob es Ihnen liegen könnte, sich als Pilot im dreidimensionalen Raum fortzubewegen.

Wie sind meine Chancen als Frau, die Ausbildung zu schaffen und später beruflich zu fliegen?

Die Zahl der weiblichen Piloten nimmt ja nach wie vor zu. Bei uns in der Schule finden wir oft das Phänomen, dass Frauen in der Ausbildung erfolgreicher sind als so mancher ihrer männlichen Kollegen. Und das liegt nicht nur daran, dass sie grundsätzlich fleißiger und vielleicht auch zielstrebiger sind. Es liegt auch daran, dass die noch wenigen Frauen, die sich einmal für diesen Weg entschlossen haben, vom Typ her dazu neigen den Weg dann auch konsequent zu gehen.

Ich trage eine Brille. Bis zu welcher Stärke kann ich noch Pilot werden?

Zunächst einmal gilt für angehende Piloten die generelle Forderung an ein Farbsehen und ein räumliches Sehen. Was die maximale Dioptrinzahl betrifft liegt für Berufspiloten die Grenze bei +/- 5, wenn die Fehlsichtigkeit voll korrigiert werden kann. Allerdings legen viele Airlines die optische Hürde etwas höher, indem sie einen Dioptrinwert unter +/- 3 fordern. Etwas Genaueres kann ihnen jedoch der Fliegerarzt sagen. Gerne stellen wir einen Kontakt her.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Als zukünftiger Privatpilot sollten Sie über recht gute mentale wie motorische Fähigkeiten verfügen und sich auch etwas für Technik interessieren. Besonders als älterer Jahrgang sollten sie über die Motivation, etwas ganz Neues, Anspruchsvolles zu lernen, verfügen. Als Verkehrspiloten-Aspirant sollten Sie nicht nur Zielstrebigkeit und Disziplin sondern auch ausreichende Kenntnisse aus den Fächern Englisch, Mathematik und Physik mitbringen, die Sie uns per Zeugnis oder alternativ in unserem Leistungs-Eingangstest nachweisen. Für die spätere Bewerbung und die Auswahlverfahren der Airlines (z.B. Assessment Center) sind dann weitere Qualitäten gefragt. Nämlich eine ausgeprägte emotionale Stabilität sowie eine Handlungs- und Sozialkompetenz. Die erste Voraussetzung für den Einstieg ins Cockpit ist jedoch die medizinische Flugtauglichkeit, die für Sie als normal Gesunden allerdings kein Problem darstellen sollte. Entsprechende Kontakte zu Stellen für die fliegerische Erstuntersuchung stellen wir gerne her. Bitte informieren Sie sich über weitere detaillierte Voraussetzungen bei den einzelnen Ausbildungsgängen.

Benötige ich ein Abitur für die Ausbildung zum Verkehrsluftfahrzeugführer?

Grundsätzlich ist für die ATPL-Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Allerdings sind ausreichende Kenntnisse bzw. Fähigkeiten in den Fächern Mathematik, Physik und Englisch eine Voraussetzung um die Ausbildung beginnen zu können. Für deren Nachweis gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder sie werden per Schulzeugnis nachgewiesen, oder über einen Eingangstest der Schule. Wir beraten Sie gerne, was Ihren individuellen Schulabschluss bzw. den Zeugnisnachweis betrifft.

Wie lange dauert eine Ausbildung zum Privatpiloten?

Das hängt in erster Linie von Ihrer Zeit und in zweiter Linie vom Wetter ab. Ausreichendes Schulungspersonal und Flugzeugmaterial steht in der Regel bei uns zur Verfügung. Fall Sie jeden Tag schulen können und das Wetter mitspielt, ist die Ausbildung in wenigen Monaten machbar. Sind sie voll berufstätig und haben einige Abende in der Woche sowie das Wochenende zu Verfügung, können Sie es in einem Zeitraum von 6-12 Monaten schaffen. Ganz erledigt sein muss die Ausbildung jedoch spätestens in einer Spanne von 24 Monaten nach Ihrer bestandenen Theorieprüfung.

Wie lange dauert eine Ausbildung zum Verkehrspiloten?

Für die komplette Ausbildung planen wir einen Zeitraum von 18 Monaten. Gesetzlich muss die Zeitspanne zwischen 12 und 36 Monaten liegen.

Was kostet die Ausbildung?

Trotz unseres in jeder Hinsicht hohen Qualitätsstandards sind wir nicht die teuersten im Markt. Bitte informieren Sie sich bei uns individuell über die Kosten des entsprechenden Ausbildungsganges. Nach einem persönlichen Gespräch mit uns und einem Kostenvergleich mit anderen Schulen werden Sie ein gutes Gefühl für ein solides Preis-/Leistungsverhältnis der FFL bekommen.

Wie kann ich die Ausbildung zum Verkehrspiloten finanzieren?

Neben eventuell durch die Familie zur Verfügung stehenden Ersparnissen können Sie in der Regel Ihre Ausbildung über ein Kreditinstitut, gerade bei den heutigen niedrigen Zinssätzen, recht günstig vorfinanzieren. Sie zahlen dann erst den Kredit in monatlichen Raten zurück, wenn Sie einen Job bei einer Airline haben und ausreichend Geld verdienen. Wir nennen Ihnen entsprechende Institute und stellen auch gerne einen Kontakt her. Nach aktueller Rechtsprechung kann eine solche Erstausbildung bei späterem Einkommen als Pilot auch rückwirkend von der Steuer abgesetzt werden. Im begrenzten Maße ist auch eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) möglich.

Was unterscheidet die FFL von anderen Flugschulen?

Als erste unabhängige Flugschule für die Ausbildung von Verkehrsluftfahrzeugführern in Deutschland blicken wir auf eine sehr erfolgreiche Tradition zurück und profitieren gleichzeitig von unserer großen Erfahrung. Diese Erfahrung verbinden wir heute mit modernstem Fluggerät, einem sehr hohen Ausbildungsstandard und einem dem entsprechend guten Ruf bei den Airlines. Bei allem Erfolg gibt es bei uns jedoch keine Massenabfertigung. Es ist uns extrem wichtig sehr individuell auf jeden einzelnen unserer Schüler einzugehen und ihn in jeder Hinsicht persönlich zu fördern. Das betrifft auch die Schüler, die bei uns „nur“ einen Privatpilotenschein erwerben oder eine Folgeausbildung bei uns machen (z.B. Mehrmotorige Flugzeuge, Instrumentenflug). Aber bei aller Qualität sind wir nicht die teuersten im Markt. Also bitte vergleichen.

Ist eine Ausbildung neben meinem Vollzeitberuf möglich?

Was die Privatpilotenausbildung betrifft lautet die Frage eindeutig ja. Die Theorieausbildung findet in der Woche abends statt und Sie können abends, am Wochenende und natürlich in Ihrem Urlaub fliegen. Hinsichtlich der Verkehrspilotenausbildung bietet sich zunächst der Weg der modularen Ausbildung an. Das heißt, dass Sie die Theorie über Fernlehrgänge absolvieren und auch jeweils in Ihrer Freizeit, so wie es Ihnen passt, fliegen. Sollten Sie sich aber zumindest für den sieben Monate dauernden Theorieunterricht der durchgehenden Ausbildung (Ab Initio) freimachen können, dann können Sie ebenfalls diesen Weg wählen und die weitere praktische Ausbildung in Ihrer beruflichen Freizeit hinter sich bringen.

Ich müsste eine Unterkunft in der Nähe der FFL suchen. Können Sie mir dabei behilflich sein?

Unsere Schule verfügt über eine begrenzte Zahl von eigenen Räumlichkeiten für ihre Schüler zum Wohnen. Darüber hinaus stellen wir gerne auch den Kontakt zu anderen guten und preiswerten Unterkünften in Nähe des Flughafens her.

Als Privatpilot muss man ja eine jährliche Mindeststundenzahl nachweisen. Wie viel braucht man da?

Hier weicht das vorherrschende Klisché, nach der man eine sehr hohe Stundenzahl zum Erhalt der Lizenz benötigt, eindeutig von der Realität ab. Die Mindeststundenzahl ist nämlich sehr gering. Ihre Berechtigung als Privatpilot (PPL, einmotoriges Flugzeug) gilt für zwei Jahre. Innerhalb des letzten dieser beiden Jahre müssen Sie nur 12 Stunden mit 12 Starts und Landungen, inklusive eines einstündigen Übungsfluges mit einem Fluglehrer fliegen. Und selbst wenn Sie diese Anforderung nicht erfüllen, weil Sie weniger oder gar nicht geflogen sind, brauchen Sie nur einen Prüfungsflug mit einem Flugprüfer und Sie bekommen wieder eine Gültigkeit Ihrer Berechtigung für weitere 2 Jahre.

Wie komme ich denn zum Fliegen, wenn ich die Lizenz erworben habe?

Jedem, bei uns erfolgreich ausgebildeten Flugschüler steht unsere gesamte Flugzeugflotte zum Chartern zur Verfügung, vorausgesetzt er hat in der Ausbildung die Berechtigung für den jeweiligen Flugzeugtyp erworben. Und selbst wenn Sie umziehen, können Sie mit Ihrer Lizenz überall in Flugschulen und Vereinen nach Belieben chartern. Sollten Sie sich aber für den Kauf eines eigenen Flugzeuges, sei es gebraucht oder neu, entscheiden, stehen wir Ihnen gerne mit Rat  und Tat zur Seite.